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Praktische und kreative Innovationsmethoden und Tools




«In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne» Hermann Hesse


Ja, Du hast den richtigen Blog erwischt. Aber heute geht es hier für einmal nicht um den grünen Rasen, Fussball oder um Daten. Ich bin mit frischen Ideen zurück aus Kalifornien, wo ich auch im Silicon Valley war. Und was liegt also näher, als einen Blog über Innovation zu schreiben?


Apple Park - Cupertino (CA)
Apple Park - Cupertino (CA)


AI car San Francisco 2023
AI car San Francisco 2023

In San Francisco sind von verschiedenen Unternehmen schon erste 100% autonome Taxis unterwegs. Die Daten von Millionen Meilen werden ausgewertet und mit der KI trainiert. So können Erfahrungen und Szenarien unter allen Autos geteilt werden. Ein Taxifahrer sagte mir, dass bald sein Tesla für ihn arbeiten werde.





Ich bin nicht kreativ

Das ist der Vorwand und das Alibi vieler Menschen. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch von Natur aus, kreativ ist. Diese Gabe wurde aber bei vielen, wohl nach dem Kindergarten, kontinuierlich abtrainiert. Wie jede Fähigkeit braucht die Kreativität ein gutes Mindset, günstige Rahmenbedingungen, eine gute Technik und regelmässiges Training. Sonst verwelkt sie.


Während meiner Tätigkeit im Innovationsbereich aber auch in der als Taktik- und Spielanalyst in der Super League, hat mich immer das Suchen und Finden von Trends und Neuem speziell fasziniert. Die Arten der Innovationen sind vielfaltig und reichen von der "einfachen" Verbesserung, die alternative-Interpretation, über die Neu-Erfindung, bis hin zur disruptiven Innovation.

Wenn sich vieles gleicht, ist es der Unterschied der zählt.

So konnte ich neben und auf dem Rasen eigene Ideen entwickeln, Ideen mitgestalten, Ideen anderer interpretieren, mit Ideen Scheitern und nochmals Scheitern, aber auch ein paar gute Ideen ins Ziel bringen. Innovation ist selten das Resultat eines Einzelnen, sondern viel mehr wie ein Fluss, der aus vielen Ideen und Zuflüssen immer stärker wird. Jede Zukunft hat eine Herkunft. Es bleibt die Erkenntnis, dass man Neues ausprobieren muss, um Neues zu finden.


Ich möchte euch in diesem Blog gerne ein paar Methoden und Tools näherbringen, die beim Generieren, Ausprobieren und Umsetzen von Ideen, von Produkten, von Dienstleistungen nützlich sind. Alles Methoden oder Tools, die ich selber ausprobiert und angewandt habe und aus eigener Erfahrung wertvoll fand.

Für mich ist es ein Experiment, einen solchen Inhalt mit unserer Fussball & Analytics Community zu teilen. Ich gehe aber davon aus, dass das Thema Innovation für viele interessant ist. Und Experimente können gar nicht scheitern. Entweder sind sie erfolgreich oder man lernt dazu.

Lernen durch Experimente ist die Logik der Evolution. Ein seit ca. 4 Milliarden Jahren nachhaltig bewährtes Verfahren, um Neues beim Gehen von unbekannten Wegen zu entdecken.


»Nur ein Narr macht keine Experimente.« Charles Darwin

Ich versuche die Methoden möglichst mit praktischen Beispielen zu ergänzen. Gerne gehe ich auf folgende Methoden/Tools ein: Mut, Brainstorming, Timeboxing, Kundenerlebniskette, Elevator Pitch, Produktentwicklung und Storytelling.

Also rein ins Vergnügen




Mut Dinge anzugehen und Niederlagen zu überwinden

Haltung und Einstellung sind elementar und viel wichtiger als die Werkzeuge. Mein leider viel zu früh verstorbener Vater stammte aus Italien und sagte mir während meiner Jugend: «Heute habt ihr alle Möglichkeiten, aber den Menschen fehlt oft der Mut. Früher hatten wir keine Möglichkeiten, dafür aber Mut». Wie wahr.

Ohne Mut für einen ersten Versuch, einen ersten Schritt, auch auf unsicherem Terrain zu wagen, passiert nichts. Gar nichts. Es braucht den Mut aufzubrechen und neue Wege zu gehen, um neue Kontinente zu entdecken.

Du kannst kein Märchen leben, wenn Du nicht den Mut hast, nachts alleine in den Wald zu gehen

Mut kann uns in vielen Situation dienen, manchmal aber auch Probleme schaffen. Auf alle Fälle kommt damit Bewegung in die Bude. Es braucht Mut Gefühle zu zeigen, vor allem in kompetitiven Umgebungen wo Gefühle oft als Schwäche angesehen werden. Doch nutzen Sie uns, um die Bindung zu den Menschen zu stärken.

Es braucht Mut unbequeme Meinungen oder Bedenken zu äussern, auch wenn es nur ein Bauchgefühl ist. Aber wären die Bedenken evident, müsste man sie nicht mehr äussern.

Es braucht Mut seine Höhle zu verlassen und sich ungeschützt auf das offene Feld zu begeben. Es braucht Mut, sich auf ein Experiment, mit offenem Ausgang, einzulassen. Es braucht Mut, etwas Neues auszuprobieren. Jenseits Deiner Komfortzone warten unglaubliche Entdeckungen und Momente auf Dich


Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Aus meiner Erfahrung haben andere Kulturkreise im Generellen mehr Mut, um eigene Ideen zu entwickeln, zu verfolgen und mehr Widerstandskraft und Hartnäckigkeit beim Umgang mit Rückfällen und Niederlagen. Beeindruckend ist der Silicon Valley Spirit «Think BIG». Er bringt den Pioniergeist, die Zielstrebigkeit, den Glauben (der nicht Fassade ist) und die Resilienz dieser Menschen zum Ausdruck.

Scheitern wird nicht als Resultat betrachtet, sondern als Teil des Prozesses/Weges.


«Erfolgreiche Menschen scheitern öfter, als nicht erfolgreiche»

Immer mehr Menschen entwickeln eigene Visionen und innovative Ideen, die sie in einem Produkt oder eine Dienstleistung umsetzen wollen. Eine Idee die den Bedürfnissen der Kunden entspricht und einen Mehrwert bietet oder die Welt ein Stück besser machen soll.


"Was immer du tun kannst oder träumst, es zu können, fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich." Johann Wolfgang von Goethe


Los! Warte nicht, bis Du den Sinn des Lebens verstehst, um zu starten.



Mit Brainstorming neue Ideen generieren




Kreativität ist der Treibstoff für Innovationen. Doch kaum wird eine zündende Idee gebraucht, herrscht gähnende Leere. Brainstorming ist eine gute Methode um Ideen zu generieren.


Brainstorming ist sehr populär und verbreitet. Aber selten wird das ganze Potential ausgeschöpft. Achtung fertig los kreativ, funktioniert nicht einfach so. Man kann ohne günstige Rahmenbedingungen in der Gruppe nicht auf Knopfdruck kreativ sein.


Kreativ in einer Gruppe zu sein, bedeutet immer auch ein persönliches Risiko in Kauf zu nehmen, die Höhle zu verlassen und verletzlich zu sein. Darum ist die Kultur und die Beziehung in der Brainstorming-Gruppe elementar, um gute Resultate zu produzieren. Brainstorming ist ein sehr mächtiges Tool, da man sich gegenseitig inspirieren kann. Hier sind Best Practices, die bei der Durchführung von Brainstorming helfen:


Bestimmen Sie im Vorfeld einen Moderator der den Prozess coacht und die Einhaltung der Brainstorming Regeln unterstützt.

Stellen Sie sicher, dass das Ziel des Brainstormings klar definiert und formuliert ist, bevor die Sitzung beginnt. Dies hilft den Teilnehmern, sich auf die relevanten Themen zu konzentrieren.


In der Brainstorming Session wird nicht gewertet (auch nicht nonverbal), sondern nur gesammelt. Die Bewertung soll immer nach dem offiziellen Abschluss des Brainstormings erfolgen.

Eine offene und respektvolle Umgebung ist wichtig, um eine sichere Atmosphäre zu schaffen, in der alle Ideen willkommen sind. Wertschätzen Sie den Mut frische und kreative Ideen einzubringen. Habt Spass an ausgefallenen Ideen.

Nicht alle sind extrovertiert und fühlen sich wohl beim Einbringen von Ideen in die Gruppe. Schaffen Sie für die Stillen und Introvertierten auch die Möglichkeit, sich vielleicht in anderer Form einzubringen

Notieren Sie alle Ideen, die während der Sitzung vorgeschlagen werden, auf einer Tafel oder einem Whiteboard, damit alle Teilnehmer sie sehen können. Dies hilft, Ideen zu konsolidieren und weitere Ideen anzustossen.


Es geht nicht darum die eine Lösung zu finden, sondern viele mögliche Lösungen. Wenn die Session Spass gemacht hat, hat man mehr Chancen dass das Brainstorming verspielt, kreativ und produktiv. war. Linear und ernst zu sein ist sinnvoll, wenn wir die Strasse überqueren, aber nicht beim Generieren von kreativen Ideen


Und wenn am Ende das Resultat zu homogen und zu fade ist. Wenn der Konsens herrscht und wenig Spannendes produziert wurde. Dann laden sie das nächste mal den Chef nicht zum Brainstorming ein...


Bleib dran. Auch Brainstorming muss wie die Muskeln trainiert werden.


Do it with a smile :-)


Menschen werden kreativ, wenn sie beruflich so arbeiten dürfen, wie sie leben. Im freien und vertrauensvollen Dialog und Spiel mit Ideen ohne Angst vor Bestrafung.




Mit Timeboxing die Produktivität erhöhen




Kennt ihr das auch? Ihr bekommt eine Aufgabe mit reichlich viel Abgabefrist, startet frühzeitig und verbessert den Output wieder und immer wieder, sodass ihr am Schluss im Verhältnis zur Aufgabe zu viel Ressourcen verbraucht habt.


Timeboxing ist eine Projektmanagement-Technik um die Produktivität zu erhöhen, die die Aufgaben in klar definierte Zeiträume unterteilt. Jeder dieser Zeiträume, oder "Boxen", wird für eine bestimmte Aufgabe oder eine Gruppe von Aufgaben reserviert.


Timeboxing hilft, den Fokus und die Produktivität zu erhöhen, indem es Dich oder das Team dazu zwingt, sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren und effektiv zu planen. No time for bullshit. Die Box soll so gross gewählt sein, dass sie zeitlich sportlich aber machbar ist. Zu enge Boxen produzieren nur Stress und sind schikanös.


Da Timeboxing sowohl ein Instrument der emotionalen Regulierung als auch ein Tool im Umgang mit Zeitmanagement ist, können Sie es zur Stressbewältigung und zur Steigerung der Arbeitsmotivation und Produktivität einsetzen.

Beispiele: Timeboxen in Deiner Agenda, Agile Softwareentwicklung mit Lieferungen in Etappen, 30Min Sport am Tag, Reservierte Timebox für Networking


Auch dieser Blog ist mit Timeboxing entstanden. Genau in vier Time-Boxen. Die ersten zwei mit einer Frühstückspause dazwischen, bei dem die Leidenschaft fliessen gelassen wird und ca 80% vom Resultat produziert hat. Im dritten Take habe ich Teile neu formuliert und generell den Text redigiert. Der letzte Take erfolgte nach einer Pause von ca 5 Tagen, bei dem ich Zitate und Praxisbeispiele eingefügt habe. Thats it folks.




Mit der Kundenerlebniskette Erlebnisse gestalten




Bei einem neuen Produkt oder einer Dienstleistung konzentriert man sich oft und zu fest auf das Kernelement. Nämlich das Nutzen der effektiven Dienstleistung. So dass nicht das ganze Erlebnis des Kunden beachtet oder gesteuert wird. Klar ist das Essen im Restaurant oder der Transport von A nach B im Zug wichtig, aber eben nicht das Einzige. Denn der Kellner, die Rechnung oder die Zugtoilette kann auch für ein negatives Kundenerlebnis sorgen.


Psychologen haben herausgefunden, dass bei einem positiven Kundenerlebnis nicht alle Teile von A bis Z perfekt sein müssen. Es genügt, wenn es im Kern einen grossen Ausschlag nach oben hat (Peak) und einen guten Abschluss. Die Wahrnehmung des Restes kann variieren, sollte aber nicht unter einem Minimum fallen.


Die Kundenerlebniskette ist ein Konzept, das beschreibt, wie Kunden mit einem Unternehmen interagieren, von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zum Kauf und darüber hinaus. Sie umfasst alle Berührungspunkte zwischen dem Kunden und dem Unternehmen und zeigt, wie diese Berührungspunkte das Erlebnis des Kunden beeinflussen.


Sie wird als eine Reihe von Schritten oder Phasen dargestellt, die ein Kunde durchläuft. Diese Schritte können je nach Unternehmen und Branche variieren, aber im Allgemeinen umfassen sie die untenstehenden Phasen. Überlegt euch, was der Kunde in jedem Schritt erlebt und mit welchen Massnahmen das Erlebnis gesichert oder angehoben werden kann.


Bei einem Produkt oder einer Dienstleistung gilt es das Kundenerlebnis dieser Phasen bewusst zu gestalten und deren Qualität zu sichern.


Wahrnehmen: Wie wird Kunde auf das Produkt aufmerksam. Beispiele: MC Donalds Pfeiler, Flyer, Glöckchen am Glacèwagen Sich Informieren: Der Kunde recherchiert und informiert sich über das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen. Beispiele: Einfache und einfach zu findende Webseite, Zusammenfassungen


Kaufen: Der Kunde tätigt den Kauf.

Beispiele: One-Klick Shopping, Vorschläge aufgrund anderer User


Nutzen: Kernelement. Der Kunde nutzt das Produkt oder die Dienstleistung.

Beispiele: Intuitives Produkt, Einfache Handhabung


Bezahlen. Im Restaurant geht beim Betrachten der Rechnung oft das Erlebnis nach unten. Darum die Bonbons bei der Rechnung. Clevere Kellner offerieren noch einen Digestiv, um das Erlebnis am Ende noch nach oben zu kicken. Oder stellen grad die Flasche auf den Tisch.


Support: Der Kunde erhält Support bei der Nutzung des Produkts oder der Dienstleistung.

Beispiele: Keine versteckte Hotline-Nummer




Mit dem Elevator Pitch & NABC die Idee kurz und knackig präsentieren




Die «Liftpräsentation» beschreibt das amerikanische Szenario: Du betrittst den Hochhaus-Aufzug mit dem CEO und hast während der Fahrt 1-2 Minuten Zeit, um ihm Deine Idee zu pitchen.

Wie kannst Du also Deine Idee in sehr kurzer Zeit kernig und ganzheitlich präsentieren?


Der Pitch sollte mit einem Hook (Aufmerksamkeits-Anker) beginnen. Mit einem Satz oder einer Frage, der bei der Zuhörer die Augenbrauen hebt und sofort für Aufmerksamkeit sorgt.


Dann kannst Du Deine Idee, Deinen Ansatz mittels NABC Framework präsentieren. NABC stellt sicher, dass eine ganzheitliche Perspektive vermittelt wird.

Need – die Kundenperspektive Was ist das Problem, der Bedarf? Am besten mit realen Kunden und realen Beispiel.

Approach – die Innenperspektive Was ist der Lösungsansatz? Was sind die notwendigen Schritte?

Benefit – die Wertperspektive Was ist der Nutzen für den Kunden und für das Unternehmen?

Competition – die Aussenperspektive Gibt es Lösungs-Alternativen und was macht die Konkurrenz?


Nicht zu vergessen folgt am Ende der Close (Abschluss). Formulieren Sie konkreten nächsten Schritt oder einen konkreten Antrag an den Empfänger.


Die NABC Methode hilft Dir auch beim Gestalten der Idee, um den Ansatz ganzheitlich zu betrachten.

Bei einem Pitch vor grösserem Publikum ist auch zu beachten, dass verschiedene Menschen und Denkpräferenzen adressiert werden. Für die klassischen Manager sind natürlich Zahlen und Fakten sehr wichtig. Aber vergiss nicht auch Emotionen und soziale Aspekte zu adressieren.




Best Practices in der Produktentwicklung - von der Idee bis zum Produkt



Der Weg von der Idee zum Produkt. Dazu könnte man ganze Bücher schreiben. Hier nur einige Gedanken und Best Practices dazu.

Alles beginnt beim Kunden: Die Idee sollte ein reales Kundenbedürfnis abdecken oder ein reales Problem lösen. Darum sollte alles beim Kunden mit einer Discovery beginnen. Gehe zur Zielgruppe, ziehe ihre Schuhe an und versuche ihre Herausforderungen und Chancen zu verstehen. Das Kundenbedürfnis muss echt und relevant sein.

Nicht alles was machbar ist, ist auch sinnvoll Suche nicht das Bedürfnis für Deine Lösung


Das grösste Problem zuerst: Bei jeder Entwicklung eines Produktes/Dienstleitung gibt es

Probleme zu lösen. Gehe die Lösung des grössten Problems zuerst an. Denn wenn Du das nicht lösen kannst, war jede andere Problemlösung nur Zeitverschwendung.

Das Produkt ist nicht das Produkt: Es ist verlockend, sich auf das Kernelement zu konzentrieren. Auf das Produkt oder die Applikation für die Dein Herz schlägt. Aber das Produkt ist nicht das Produkt. Es genügt nicht nur eine gute Applikation oder Dienstleitung zu haben. Es ist das Business Modell das entscheidend ist und für die Einnahmen verantwortlich ist. Das "wie ich Geld verdiene" ist mindestens genau so wichtig wie das Produkt. Investiere Ressourcen auch in die Entwicklung und Verbesserung des Business Modells.

fake it before you make it. Erstelle ressourcenschonende einfache Prototypen, um Deinen Ansatz zu prüfen. Eine Skizze oder Modell sind fassbar genug, um Feedbacks einzuholen mit denen sie weiterarbeiten können. So sind auch Varianten einfach zu erstellen, die sie mit der Zielgruppe validieren können. Verbessere dann die Lösung in iterativen Schritten.


Visualisiere Ideen Die Visualisierung der Idee zwingt Dich, Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es macht die Idee auch fassbarer.


Hier als Beispiel mein taktisches Lieblingsstück und erster Angriffsblock Idee/Prototyp aus dem Jahr 2012. Es geht um bewusstes Überladen einer Seite, um das Gegenpressing zu stärken und Raum schnell zu nutzen, ohne dass Gegner komplett verschieben kann.

Prinzip: Raum nutzen wenn wir wollen - nicht wenn wir können.




Gute Ideen entstehen oft beim Ausprobieren und nicht beim Nachdenken. Darum ist es wichtig, erst mal in Bewegung zu kommen.


Suche die Unsicherheit Je komplexer ein System ist, desto weniger finden wir neue Lösungen mit reiner Analyse, mit reinem Nachdenken. Je komplexer ein System ist, desto mehr müssen wir uns auf Experimente einlassen, um zu Lernen. Der bewusste und gekonnte Umgang mit Hypothesen und Unsicherheiten ist eine wichtige Kompetenz, je komplexer das System ist . In der Medizin und in der Wissenschaft ist das Experiment das erprobte Standard-Vorgehen, um Wissen zu erlangen. Der Umgang mit Unsicherheiten ist aber für viele Menschen sehr schwierig, da wir tausendfach konditioniert wurden, nicht scheitern zu wollen. Um Neues zu finden, müssen wir uns aber bewusst in Unsicherheit begeben. Und die Unsicherheit auch aushalten können. Jenseits der Komfortzone warten unglaubliche Erfahrungen auf Dich. Sorge lediglich dafür, dass wenn Du scheiterst, Du schnell scheiterst.

Hypothesen validieren Vergiss bei der Validierung Deiner Hypothesen nicht, auch nach Evidenzen zu suchen, die Deine Hypothese widerlegen


Übertreibe beim Testen die Umsetzung Es lohnt sich beim Testen den Ansatz zu übertreiben. Nur so kann man herausfinden, bis zum welchem Punkt man gehen kann und ab wann Nachteile entstehen.




Mit Storytelling - Kernbotschaften und Emotionen vermitteln




"Wir ertrinken in Informationen und hungern nach Wissen " John Naisbitt

Die guten Staubsaugerverkäufer protzen nicht mit Fakten und Zahlen, sondern erzählen Dir eine gute und spannende Geschichte.


Trotz Analytics und BigData sind es immer noch die Geschichtenerzähler die uns faszinieren. Geschichten sind ein tolles Instrument um Visionen, Strategien, Ideen und Träume zu transportieren.


Niemand erinnert sich an Zahlen und Fakten aber die guten Geschichten behalten wir ein Leben lang. Du erinnerst Dich sicher noch an einige Geschichten aus Deiner Kindheit.

Zusätzliche Bilder machen die Geschichte noch fassbarer.









Ich hoffe, dass euch diese Themen rund um die Innovation interessiert haben und ich bei euch Resonanz erzeugen konnte. Lasst mich wissen, ob euch der thematische Ausflug ausserhalb des Rasens und der Daten gefallen hat.



Innovation kann nicht beauftragt oder rausgepresst werden. Innovation entsteht viel weniger aus Ehrgeiz, Druck und Konkurrenz. Sondern viel mehr aus Neugier, Leidenschaft und Kooperation.


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